Vor 14 Tagen fand der 1. Termin für die Zwangsversteigerung von Dr. Bianca Witzschels Haus statt. Damals hatte eine Bietergemeinschaft das Mindestgebot von 307.000 € geboten (also 50 % des veranschlagten Verkehrswertes). Da dieser Betrag unter 70 % liegt, muss der Gläubiger, der die Zwangsversteigerung veranlasst hat, diesem Gebot beim 1. Termin zustimmen. Dazu hatte sich der Hauptgläubiger, die Deutsche Apotheker- und Ärztebank, 14 Tage Bedenkzeit erbeten. Diese waren am Montag abgelaufen und so hat das Amtsgericht Dresden der Bietergemeinschaft, einem Paar aus der Region, den Zuschlag erteilt.
Diese kündigten mir gegenüber an, auf Bianca Witzschel zugehen zu wollen, um bei diesem sensiblen Thema möglichst nicht noch mehr Wunden aufzureißen. Das sind versöhnliche Töne und so bleibt abzuwarten, wie sich dieser Fall weiter entwickelt.




Ich hätte im eigenen Interesse nicht geboten, weil ich keinen Vorteil aus einem Staatsverbrechen ziehen möchte. Das erinnert mich an die Methoden der DDR und des Verbrecherregimes davor. Eher hätte ich eine Bietergemeinschaft erwartet, gegründet von ihren Patienten, denen sie gegen „Lauterbach&Co.“ geholfen hat. Aber da hat sich nichts getan, Schande!
Lieber Herr Beyer,
genau das hatte ich auch erwartet!
Frau Dr. Witzschel hat so vielen Menschen geholfen, sie vor Verzweiflung, Krankheit, Arbeitslosigkeit und Tod bewahrt – und nun haben sie diese mutige Ärztin im Stich gelassen – nun, wo sie selbst einmal Hilfe gebraucht hätte!
Erlauben Sie mir einen rauhen Ton als 4maliger Prozessbeobachterin:
Diese Zeugen (ca. 10), die ich vor Gericht erlebt habe, waren so feige, dass sie nicht einmal durch einen Blick, eine Geste in ihre Richtung zu erkennen gegeben haben, dass sie Frau Dr. Witzschel überhaupt kennen!
Da hilft auch nicht die Ausrede von Verstehen-Wollenden, dass sie selbst Anzeigen „am Hals“ und deswegen Angst hätten.
Die sollten sich in Grund und Boden schämen!
Was hat diese Ärztin für sie alles ertragen, erleiden müssen!
Nun – hätten Sie sich aber nicht auch mit anderen zusammentun können, um das Haus zu erwerben?
Es kursiert das Gerücht, dass eine Bekannte/Freundin eines ihrer Anwälte das Haus ersteigert hat – weit unter Preis.
Und wenn das der Fall sein sollte…
Aber da sage ich lieber nicht das, was ich denke.
Vielleicht gab es auch andere Bieter – und man wollte das Haus nur dieser Frau – und niemandem anderen – zukommen lassen.
Ich hoffe, dass wir noch zu meinen Lebzeiten Genaueres erfahren.